Hochtief Infrastructure Austria
Umfahrung Straßwalchen
Ein Unternehmen der HOCHTIEF Solutions AG

Umfahrung Straßwalchen, Salzburg

Eine Ortsumfahrung für Straßwalchen war seit mehr als einem Jahrzehnt Thema. Tägliche Staus und Autokolonnen verstopften das Ortszentrum und wirkten sich massiv auf die Lebensqualität der Straßwalchner aus. Im Frühjahr 2011 wurde das Projekt schließlich von der Salzburger Landesregierung zur Ausschreibung gebracht. HOCHTIEF Construction Austria hat den Zuschlag für das aktuell größte Bauprojekt im Bundesland Salzburg erhalten und am 15. Juli 2011, in Beisein von Vertretern der Landesregierung, den feierlichen Spatenstich durchgeführt.

Die Bauarbeiten wurden im August 2011 durch HOCHTIEF Construction Austria aufgenommen und dauerten bis Mai 2014 an.

Der Bauumfang umfasste die Bauarbeiten zur Herstellung zweier Unterflurtrassen (267 m und 688 m) mit Querung der Westbahn und der ÖBB-Strecke Steindorf – Braunau sowie alle Straßenbauarbeiten. Die beiden Unterflurtrassen wurden als rechteckige Stahlbetonrahmenbauwerke mit zwei Richtungsfahrbahnen ausgeführt. Für die Unterquerungen der Bahngleise war der Einbau von Hilfsbrücken erforderlich. Die Unterflurtrasse wurde in diesem Bereich abschnittsweise seitlich betoniert und aus Platzgründen unter die Hilfsbrücken eingeschoben.

Die Aufrechterhaltung des Straßenverkehrs auf der B1 und B147 sowie die Wegbeziehungen im untergeordneten Gemeindestraßennetz waren während der Bauausführung über entsprechende Bauprovisorien gewährleistet.

Am 30.05.2014 wurde die Umfahrung Straßwalchen mit einer feierlichen Veranstaltung eröffnet und für den Verkehr freigegeben.
Es ist ein Rückgang des Verkehrsaufkommens im Ortszentrum von Straßwalchen um 40 % zu erwarten. Dies entspricht einer Entlastung von 11.300 Fahrzeugen täglich.

Baumaßnahmen
2 Unterflurtrassen (267 m und 688 m)
3 Eisenbahnquerungen
3 Brückenbauwerke


Projektdaten

Auftraggeber: Amt der Salzburger Landesregierung
Ausführung: HOCHTIEF Construction Austria
Bauzeit: 2011 bis 2014
Auftragssumme(netto): 23 Mio. EUR

Technische Daten

Streckenlänge 2,4 km
Beton 40.000 m³
Spritzbeton 3.500 m³
Erdaushub 500.000 m³
Asphalt 30.000 t
Betonstahl 4.300 t
Anker 35.000 lfm